Stilvielfalt
Manifest
Finalement

Kubistisches [01]
Reisebilder [02]
Politisches [03]
Götterbilder [04]
Österliches [05]
Porträts [06]
Abstraktes [07]
Akte [08]
Kalligraphisches [09]
Familie [10]
Natur [11]
Organe [12]
Selbstporträts [13]
Österreich [14]

Margit Preis
und die Stilvielfalt des Versteckten Realismus


"Margit Preis lebt und arbeitet in Wien und hat keinen Stil." Ein ungewöhnliches und aus marketingtechnischer Sicht vernichtendes Urteil, welches sich aber seit Jahren wacker hält.

Die Stilvielfalt von Margit Preis ist tatsächlich atemberaubend: Da findet sich ein verspielter, körperlicher, ja geradezu barocker Kubismus[1] neben impressionistischen Reisebildern[2]. Plakative politische Statements[3] wechseln mit Götterbildern[4] in traditioneller balinesischer Maltechnik, und der Wiener Aktionismus ist in Zyklen wie Frohe Ostern[5] präsent, bei denen bemalte Männerhoden Modell hingen. Margit Preis kreiert Porträts[6], die an Kokoschka denken lassen, abstrakte Werke[7], die an die russische Avantgarde erinnern, traditionelle Akte[8], kalligraphische Kleinode[9] und manchmal auch ganz einfache und naiv dargestellte Szenen und Themen. Quer über die Jahre lassen sich verschiedene Zyklen und Schaffensstränge erkennen, zur eigenen Familie[10], zu Natur[11], zu Organen[12], zu Selbstporträts[13] und zu Österreich[14].

Was will uns diese Frau sagen? Die Frage ist an sich schon falsch. Margit Preis ist so nicht zu fassen. [weiter]

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