Das Schöpferische
Finalement
Stilvielfalt
Manifest

Stillness is monochrome?
Das Schöpferische und der Erfahrungsraum des Hintergründigen


Margit Preis ist eine eindrucksvolle Persönlichkeit, die sich aber gar nicht so leicht beschreiben lässt. Das ist paradox. Paradox ist, wenn Dinge zugleich da sind, die sich eigentlich ausschließen. Nun, Margits Wesen ist paradox, da es sich zugleich durch Bewegung und Ruhe auszeichnet. In diesem Spannungsfeld des Schöpferischen ist Margit immer bestimmter und entschiedener unterwegs. Ihr Wesen ist luftig und vermittelt etwas Schwebendes. Es kann sich blitzschnell bewegen, aber auch innehalten. Margits luftiges Wesen hat etwas Befreites an sich und es schafft in der Begegnungssituation etwas wohltuend Befreiendes. Das gilt auch für ihre Kunst. Diesen Eindruck vermitteln ganz besonders ihre Arbeiten mit Tusche und natürlich auch ihr Tanz.

Es gibt die Redensart, dass schöpferische Menschen von einer inneren Melodie getragen etwas ins Werk setzen. Margit Preis hat nicht nur Tusche, sondern auch den Tanz im Blut. "Im Grunde meines Herzens bin ich eine Tänzerin." Wer Margit tanzen sieht, erlebt ihr ausgeprägtes Rhythmusgefühl, ihren Sinn für Takt und genießt die Anmut ihrer Bewegungen. Wer 2016 ihre Performance "Tusche im Blut" verpasst hat, dem sei das Video auf YouTube wärmstens empfohlen.

Im unsichtbaren Erfahrungsraum des Hintergründigen eröffnet sich die größtmögliche Annährung an das Schöpferische. [weiter]

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